2.0.18 Von
Balkonkraftwerken, DAC und eigegrabenen
Bäumen
Erstellt
ab 02.05.2024
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Manchmal
schaue auf den Ertrag meines
selbst gebastelten
Balkonkraftwerks. So auch
heute. Der Wechselrichter
speiste mir immerhin noch
rund 5 Watt ein, obwohl die
Solarpanels alles andere als
gut aufgestellt sind und es
sind wohl auch eine ganze
Reihe an Kontakten bereits
oxidiert.
Immerhin 5
Watt. --- Besser als
nix.
Ein
Balkonkraftwerk besteht
ja eigentlich nur aus
den Solarplatten, ein
paar Kabeln und dem
Einspeise-Wechselrichter.
Interessant ist der
regelrechte Boom, den
solche Kraftwerke in
diesen Jahren erleben,
obwohl es so etwas schon
locker seit etwa 20
Jahren gibt. Damals
hatte ich einen
"Sunmaster"
(Einspeise-Wechselrichter
mit 120 Watt Leistung),
den ich noch umständlich
in Holland kaufen
musste. Man hatte
hierzulande die
dezentrale Wirkung
vieler tausender
kleinster
Balkonkraftwerke noch
nicht einmal im Ansatz
erkannt.
Aber
schön, dass es
diesen Boom gibt,
schön für unsere
CO2-Bilanz.
Wenn
ich aber so an
unsere CO2-Bilanz
denke, denke ich
auch daran,
vielleicht das CO2
direkt irgendwie aus
der Luft filtern zu
wollen. Ich habe
dazu gegoogelt und
bin auch tatsächlich
fündig geworden,
denn seit ein paar
Jahren gibt es das
Verfahren "DAC" ( direct
air capture)
Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Direct_Air_Capture . Dabei wird das
CO2 direkt aus der
Umgebungsluft
"gefiltert" und kann
danach zu anderen
Stoffen
(Kraftstoffe,
Medizin, Kunststoffe
usw.)
weiterverarbeitet
werden. Ansich ein
schöner Ansatz,
dessen erste Idee
aber bereits aus dem
Jahre 1999 stammt.
Auch hier hat man
also mehr oder
weniger 25 Jahre
lang "gepennt",
bevor man sich daran
machte,
funktionstüchtige
Anlagen zu
konstruieren. Auch
stört mich dabei,
dass man nun mit
Mega-Tonnen von CO2
(und den horrenden
Kosten dazu)
rechnet, anstatt
erstmal das etwas
aufzubauen und voran
zu treiben, was man
schon hat. Hätte
Henry Ford damals so
gerechnet, würden
wir heutigen Tages
wohl noch in
Pferdekutschen
unterwegs sein.
Aber
auch schön, dass
es diese
Technologie
schon gibt und
dass sie
offenbar sogar
funktioniert.
Einen
ganz anderen
Ansatz verfolgte
aber mein
damaliger
Chemie-Lehrer an
der
Techniker-Schule
in Wolfsburg:
Er
war davon
überzeugt,
dass man das
CO2 aus der
Luft bekäme,
wenn man im
Übermaße Bäume
anpflanzen
würde, sie
dann nachher
kontrolliert
absägen würde
und dann
eingraben
würde. Damit
wäre das im
Holz
gespeicherte
CO2 aus der
Luft genommen.
Zugegeben,
ein kühner
Ansatz, wenn
man nicht
gleich wieder
mit Milliarden
von Bäumen
rechnen würde,
wie es in
unserer Zeit
(2024) so
modern ist.
Denn wohin
sollte man
schon
Milliarden von
Bäumen
eingraben
wollen, ohne
mit den
Maschinen noch
mehr CO2 zu
erzeugen ?
Nun, meine
bescheidene
Idee als
Elektronik-Fummler
dazu sind die
riesigen
Braunkohlegruben,
die es hier
bei uns in der
Nähe gibt.
Hier wusste
man sich
nämlich nicht
besser zu
behelfen, als
diese Gruben
voll Wasser
laufen zu
lassen, um
dann jeweils
eine Art
"Naherholungsgebiet"
zu erschaffen.
Dabei war es
ja vor
etlichen
Millionen
Jahren so,
dass in diesen
Braunkohlegruben
tatsächlich
Büsche und
Bäume
verschüttet
worden waren,
die dann zu
der Braunkohle
verpresst
worden sind.
Warum also
nicht wieder
Millionen von
Bäumen dort
eingraben ?
Die (wirklich
riesigen)
Löcher dazu
sind ja schon
da.
Und
unsere
Nachfahren
können dann in
ein paar
Millionen
Jahren,
wenn
die Strahlung
unserer
Atomkraftwerke
nachgelassen
hat,
wieder
prima frische
Braunkohle
fördern.
Aber
unbestritten
ist ja, dass
das im Holz
gespeicherte
CO2 erstmal
über diese
Zeitspanne
"aus dem
Verkehr"
gezogen wäre.
Übrigens:
Wer den
viel
beschriebenen
Apfelbaum noch
heute pflanzt,
der tut
mit Sicherheit
seinen (wenn
auch kleinen)
Anteil dazu,
etwas
mehr CO2 aus
der Luft zu
bekommen.
Und
hunderttausend
Bürger, die so
denken,
könnten
innerhalb
eines einzigen
Tages auch
problemlos
hunderttausend
Apfelbäumchen
pflanzen.
Denk
mal drüber
nach. Denk
auch mal
dezentral.
Gute
Ideen wünscht
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