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2.2.6 Die Kunst der Generationen

Erstellt ab Dezember 2009

In diesen Tagen wird in der chrislichen Welt selbstvertändlich wieder viel über Jesus und sein Wirken erzählt.

Viele Zeitgenossen sagen sich vielleicht:

 

"Ach, das ist ja alles zweitausend oder gar dreitausend Jahre her. Das ist ja eine unwahrscheinlich lange Zeit..."


Nun, da könnte man damit begegnen, dass diese Zeitgenossen noch kein Dimensionsdenken gelernt haben, was ja auch erst einmal nicht verwerflich ist. Ich selber dachte ja auch einmal so.

Nun kann man sich aber behelfen, diese Zeitspannen besser zu überblicken. Dazu kann man einen einfachen "Trick" anwenden:

Sagen wir einmal, dass die Menschen auch damals schon so um die dreißig Jahre alt geworden sind, wovon man wohl sicherlich ausgehen kann. Dann muss man noch bedenken, dass es wohl noch kein Internet gab, jedenfalls nich so, wie wir es heue kennen. Also mussten die Alten den ganz Jungen ihre Erlebnisse mündlich überliefern, da sie nämlich meistens wohl nicht schreiben und nicht lesen konnten. Es mussten also der Opa oder die Oma, wie es heute auch noch gern gemacht wird, ihre Geschichten den Kindern und den Enkeln erzählen, um ihre Ideen und Erlebnisse weiterzugeben.

Das ist ja nun nichts besonders Neues, das gibt es ja heute auch noch überall auf der Welt, ja, es ist eine der natürlichsten Sachen der Erde. Aber etwas neu ist es, wenn man nun annimmt, solch eine damalige Oma, bzw. ein damliger Opa wurde dreißig Jahre alt.

Also konnte sie/er dreißig Jahre mit seinen Geschichten überbrücken.

 

Der Trick, den man nun anwenden kann ist ganz einfach:

 

Wir teilen die dreitausend Jahre einfach durch 30 Jahre einer mündlichen Überlieferung.


3000 Jahre / 30 Jahre = 100 Generationen

Dann kommen wir also auf "lächerliche" 100 Generationen.

 

Mit dieser kleinen Rechnung haben wir also die eigentliche "Überlieferungszahl", oder einfacher ausgedrückt, die "Stille-Post-Zahl" errechnet. Die alten Geschichten sind also eigentlich nur 100 mal weiter erzählt worden. Mit diesen wenigen Iterationen sind also bereits 3000 Jahre überbrückt.


Nun können wir die Gegenrechnung machen:

Heute werden die Menschen, sagen wir mal, 70 Jahre alt.

Nun lassen wir weitere 100 Iterationen (oder Generationen) verstreichen und schauen von heute in die Zukunft:

100 Generationen x 70 Jahre = 7000 Jahre !

Wir können also bequem davon ausgehen, dass die heutigen aktuellen Erzählungen noch in 7000 Jahren gut reproduzierbar verfügbar sein werden, wenn ich mir diese Schlussfolgerung einmal erlauben darf.

Man sieht also, dass man mit Generationendenken ("Dimensionsdenken") schon einige tausend Jahre spielend überbrücken kann.

Oma und Opa sind also doch sehr wichtig bei den Menschen.

Das Internet wiederum könnte diese Erzählungen auch "1 zu 1" über solche Zeiträume überliefern, vorausgesetzt, die Rechner beherrschen dann noch die alten Algorithmen, es wird alles stets irgendwie weiterkopiert und es ist über 7000 Jahre genügend Energie zur Verfügung.

Nach heutigem Kenntnisstand muss man leider daran zweifeln. Nicht so sehr wegen der Algorithmen und Kopien, sondern eher der Energie wegen.

Aber man bedenke stets:

Eine wohlwollend vom Opa oder der Oma ausgesuchte Geschichte, die einprägsam einem Enkel erzählt wird, kann unter Umständen in 7000 Jahren, also nach 100 weiteren Iterationen (7000 Jahren) besser verfügbar sein, als alte, technische Datenreste im (von uns aus gesehen) dann futuristischen Internet.

An anderer Stelle auf dieser Homepage habe ich bereits darüber referiert, dass etwa 10000 Jahre überbrückt werden müssen (nach heutigem Kenntnisstand).

Nun, wieviele Generationen mit der Lebenserwartung "70" wären das ?

10000 Jahre / 70 Jahre = 142 Generationen

Nachdem wir uns das jetzt hier duchgelesen haben und ein wenig "auf den Gehirnwindungen haben zergehen lassen", sehen wir, dass diese 142 Generationen gar nicht so sehr viele sind.

Aber bereits heute ist schon abzusehen, dass die Menschen noch älter werden könnten, wenn allgemein besser miteinander umgegangen werden würde. Daher dürfte die Generationenanzahl, die nötig ist, um unsere 10000 Jahre zu überbrücken noch weiter schrumpfen.

Daher sollte man vor goßen Zeitspannen nicht resignieren und man sollte nie sagen:

"Ach, das erlebe ich nicht mehr, das ist mir egal."

Mit diesem Wissen ausgestattet, dürfte es einfach zu erkennenn sein, das sehrwohl jeder Einzelne positiv auf die weitere Entwicklung der Menschen einwirken kann.

Es muss ja nicht gleich eine komplette Homepage sein, wie diese hier, auch ein herkömmliches Tagebuch mit Gedanken, Zitaten, Zeichnungen und was noch dazu gehört, kann schon in ein paar Generationen vielleicht Leben retten. Man muss es ja nicht gleich veröffentlichen, so wie diese Gedanken hier von mir auch bereits 10 Jahre alt sind, bevor ich mich heute entschloss, sie mit auf meine Homepage zu schreiben.

Was uns heute von den Menschen vor 3000 Jahren unterscheidet ist nämlich die Bildung, die in weiten Teilen der Erde schon sehr weit fortgeschritten ist.

Aber es gibt auch Gegenden, wo das selbst heutzutage nicht der Fall ist.

Und das ist dann auch der abschließende Apell dieser Seite an Euch, liebe Leser:

Eine Überlieferung, und sei sie auch nur mündlich, ist stets eine Bildungsaufgabe.

Die Erde braucht viel mehr Bildungsstätten.

Nicht nur Unis oder Hochschulen, sondern gerade auch ganz einfache Schulen.

Es ist in den 100 vergangenen Generationen immer wieder passiert, dass sich
"Quacksalber" vorgemogelt haben und sogar große Entdecker und Denker sind
schon dahingemetzelt worden, obwohl sie eindeutig mit ihren Vermutungen Recht hatten.

Aber letzlich konnte die Bildung nicht aufgehalten werden.  

Heutzutage wird Bildung gern "unblutig" zurückgehalten und gern mal für Ärmere unmöglich gemacht.

Daher ist es die Bildungsaufgabe eines jeden Einzelnen,
seine Erfahrungen an die nächste Generation weiterzugeben.


Sei es günstig durch eine Internetseite,

oder billiger

ein Papiertagebuch,

oder kostenlos

eine persönlich erzählte Geschichte im Kreise der Familie.


Wenn die reichen Industriestaaten erkennen, dass sie Bildung nicht aufhalten können,
wird es auch in den armen Gegenden der Erde bald sehr viele richtige Schulen geben.

Die "Quacksalber der Industrie" werden umdenken müssen.

So werden dann auch "Quacksalber-Kriege" völlig unnötig gemacht.

Wer jetzt glaubt, dass das Böse nicht aussterben darf, der hat
sehrwohl recht. Aber das Böse wird in Form von vielen
kleinen und großen Unfällen weiterleben, die wohl nie zu vermeiden sind.

Ebenso wird das Böse in Naturkatastrofen weiterleben.

Aber das Böse im Menschen brauchen wir ganz gewiss nicht,
um unser Wissen weitere 10000 Jahre zu überliefern...


Darum:

Schulen, Schulen und nochmal Schulen bauen.

Viele kleine, einfache Schulen.

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Danke für Dein Interesse,



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