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1.1.7 Widerstand messen

Letzte Änderung: Sommer 2004

Um den Widerstand eines Bauteils zu messen, lötest Du das Bauteil am besten aus, denn sonst können Messfehler auftreten und das Ergebnis ist nicht richtig. Du nimmst also das Bauteil, z.B. einen normalen Widerstand und klemmst ihn an die COM-Buchse und an die Ohm-Volt-Ampere-Buchse an. Dann stellst du den Widerstandsmessbereich am Multimeter ein.

Daraufhin wird entweder ein gültiger Messwert angezeigt oder eine Fehlermeldung, meist "-1".  Wenn diese Fehlermeldung auftritt, ist Dein Widerstand für den gewählten Messbereich zu groß. Du musst dann so lange in den nächstgrößeren Bereich schalten, bis ein gültiger Messwert angezeigt wird.

Hier das Schaltbild:
 

 



Experiment:







Nimm einmal ein Poti und klemme die COM-Buchse an den mittleren Anschluss und die Ohm-Buchse an einen der beiden anderen Anschlüsse. Nun drehe langsam an dem Poti und beobachte, wie sich der Widerstandswert verändert.








Aufnahme einer einfachen Kennlinie:

Du benötigst folgende Bauteile:

  • Multimeter
  • Schiebepoti
  • Blatt Papier
  • Geodreieck
  • 2 farbige Stifte
  • farbiges Klebeband

 

Miss den höchsten Wert des Potis aus:
 







2006 Abdruckerlaubnis an einen Schulbuchverlag gegeben.

Klebe an den Schiebeknopf einen kleinen Zeiger aus dem farbigen Klebeband. Klebe das Poti auf das Blatt Papier. Zeichne daneben eine Skala in Zentimeter-Einteilung. Nun zeichnest Du noch ein sogenanntes Koordinatenkreuz mit X- und Y-Achse. An die X-Achse zeichnest Du die Zentimeter des Potis und an die Y-Achse zeichnest Du eine Ohm-Einteilung mit 1000 Ohm pro Zentimeter.








Nun klemme das Poti folgendermaßen an das Messgerät an. Den Pluspol (rotes Kabel an den "Schieber" und das schwarze Kabel -COM-Buchse- an einen Endpunkt des Potis)

Jetzt schiebst Du den Schieber des Potis immer einen Zentimeter weiter und liest das Messergebnis vom Multimeter ab. Dann fügst Du jedesmal einen Punkt dazu  in das Koordinatenkreuz ein:

 

Nach 2 Messungen, Schieber steht auf "1" und es hat 2 Punkte ergeben.

 

 

Schieber steht auf 2 und es ist nun die dritte Messung.

 

 

Nach 4 Messungen, Schieber steht auf "3".

 

 

Nun sind bereits 7 Messungen durchgeführt.


Zum Schluss verbindest Du die Punkte miteinander ...

 


... und bekommst die "Kennlinie" des Potis. Du kannst nun genau sehen, wie sich der Widerstandswert pro Zentimeter ändert.


Versuche  das alles einmal mit verschiedenen Potis mit verschiedenen Widerstandswerten. Oder versuche mal mit einem Drehpoti und einem Geodreieck gradweise (Drehwinkel) die Kennlinie aufzunehmen.


Viel Erfolg,
 



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