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Letzte Bearbeitung: 09.04.2017, 00:23
5.5.1.1 QTDMM mit Picaxe ansteuern

Erstellt ab 03.10.2012

 

Heute hat es geregnet und ich habe mich in den Bastelkeller zurückgezogen. Ich griff nach meiner Linux-Festplatte mit dem guten Linux Mint 13 drauf und schob sie in den Wechselrahmen. Ich habe schon länger ein Digitalmultimeter der Marke Voltkraft VC820. Damit habe ich hier auf dem Strippenstrolch schon so manche Messung vorgestellt.

Nun dachte ich so bei mir: "Nimm doch mal eine Picaxe 08M2 und guck mal, ob Du nicht von dort Daten an die QtDMM-Software übergeben kannst."

Gesagt, getan:

Zunächst müssen wir uns eine Probeschaltung mit der Picaxe aufbauen:

  


Ok, ist etwas groß geraten. Dafür kann man die Schaltung auch gut mit einer Gleitsicht-Brille erkennen. ;-)

Jetzt müssen wir unser Linux Mint 13 oder höher für die Verwendung der RS232 vorbereiten, falls dies noch nicht geschehen ist:

Du kannst diese Liste abarbeiten:
  • Unten links auf "Menu" und dann auf "Kontrollzentrum" klicken.
  • "Benutzer und Gruppen" anklicken
  • "Gruppen verwalten" anklicken
  • "Hinzufügen" anklicken
  • Häkchen bei Deinem Benutzernamen setzen
  • Bestätigen
Zwischendurch wirst Du nach dem Administrator-Passwort gefragt. Das musst Du eingeben und bestätigen.

Oder Du kannst alles im Terminal erledigen und dazu dient diese PDF-Datei: Download (PDF)   (c) PDF: www.gambas-buch.de

 

Nun solltest Du "QtDMM" installieren. Du erreichst es über die Softwareverwaltung. Jetzt kann es schon losgehen. Wir müssen zunächst einmal die QtDMM-Software für die Nutzung mit einer Picaxe vorbereiten. Dazu nehmen wir folgende Einstellungen vor, die ich hier mal  mit ein paar Bildern aufbereitet habe:




Und dieses Bild ist noch sehr wichtig:

Bevor wir nun die QtDMM-Software mit der Picaxe verbinden können, müssen wir natürlich noch die Picaxe mit einem Probeprogramm programmieren. Dazu habe ich den nötigen Code einmal in diese Tabelle kopiert:

 


b0=1

do
   
    readadc10 c.4,w4
       
    bintoascii w4,b1,b2,b3,b4,b5
   
   
sertxd ("D")
pause b0
sertxd ("C")
pause b0
sertxd (" ")
pause b0
sertxd ("0")       
pause b0
sertxd (b1)
pause b0
sertxd (b2)
pause b0
sertxd (b3)
pause b0
sertxd (b4)
pause b0
sertxd (b5)
pause b0
sertxd (" ")
pause b0
sertxd (" ")
pause b0
sertxd (" ")
pause b0
sertxd ("V")
pause b0
sertxd (13)
pause b0
       
loop

 

Ich weiß gewitzte Programmierer können die Zeilen geiss noch "einschrumpfen", aber diese Zeilen funktionieren für den ersten Test hervorragend. Kopiere die Zeilen einfach in das Linaxe-Pad der Picaxe. Um die laufenden Daten des Potis übertragen zu können, lassen wir den Programmierstecker einfach stecken.

Schließlich ist es soweit:

Wir können den ersten Test wagen:



Ich finde, das ist eine schöne Belohnung für einen verregneten Nachmittag. Nun können wir die Picaxe einfach als billigen Sensor benutzen, wenn wir in rauher Umgebung z.B. eine Langzeitmessung machen möchten und uns ein richtiges DMM zu teuer und zu empfindlich erscheint.
 
Wir schreiben heute Samstag, den 08-04-2017 - 23:54:11 Uhr.
 
Zu meinem Leidwesen habe ich festgestellt, dass das gute QtDmm nicht mehr in den Quellen von LinuxMint gibt. Mint ist auch inzwischen in der Version 18 angekommen. Ich habe die Vorgehensweise oben schön geschildert und für die Vorbereitung des LinuxMint gilt immernoch das Gleiche. Aber die Installation von QtDMM wird nun leider etwas schwieriger.
 
Nach einigem Probieren und nicht enden wollender Recherche bei Tante Google gelang mir nun aber dennoch eine Installation eines 32 Bit QtDMM auf meinem 64Bit-LinuxMint-Rechner.
 
Du solltest dieses Paket herunterladen (QtDMM.zip) und entpacken. In dem dann entstehenden Ordner findest du diese Dateien:
 
 
Jetzt solltest du diese Dateien der Reihe nach von oben nach unten installieren, indem du mit der Maus einen Rechtsklick drarauf ausführst und dann die jeweilige Datei über das Paketinstalltionsprogramm "GDebi" installierst. Du kannst dabei nichts falsch machen, denn wenn du die Reihenfolge nicht einhältst, meckert GDebi das deutlich in roter Schrift an.
 
Wenn alles installiert ist, findest du QtDMM im Programm-Menü unter "Alle". Einfach bis zum Buchstaben "Q" herunterscrollen:
 
 
Es startete bei mir unter LinuxMint auf einem DELL Optiplex 745 (Intel, 64 Bit) einwandfrei:
 
 
 


Viel Erfolg,


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