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5.1.1.2 Standardfehler vermeiden

Erstellt ab 07.07.2014

Ich wurde schon oft darauf angesprochen, dass die Picaxe plötzlich "spinnt", wenn man sie in die Zielapplikation gesteckt hat:

Entweder die Picaxe läuft gar nicht.

Die Picaxe zeigt ein völlig wirres Verhalten.


Nun, woran mag das liegen ?

Wenn wir uns einmal eine Standard-Programmierumgebung für die Picaxe anschauen, so sehen wir, dass der Programmier-Pin "serin" der Picaxe über einen Spannungsteiler von 22k und 10k gegen Masse (GND) geschaltet ist:


Dieser Spannungsteiler ist nötig, denn das vom PC gelieferte RS232-Signal hat im Original +- 15 Volt. Dieser für die Picaxe viel zu hohe Signalpegel wird durch den Spannungsteiler auf ungefähr 5 Volt herabgesenkt, so dass die Picaxe damit zurechtkommt.

Solange die Picaxe jetzt mit dieser Beschaltung betrieben wird, ist alles in Ordnung und der Controller wird auch einwandfrei
laufen.

Sehr oft gemachter "Standardfehler":


Jetzt kommen viele Nutzer natürlich auf die Idee, für die eigentliche Zielapplikation eine eigene Platine zu bauen und natürlich (verständlicherweise) werden auf dieser Zielapplikation die beiden Widerstände 10k und 22k weg gelassen.
Jetzt aber nimmt das Schicksal seinen Lauf:
Da die Eingänge einer Picaxe extrem hochohmig sind, genügt eine geringe Brummspannung, ein Spike auf der Versorgungsleitung, oder auch nur statische Aufladung in der Nähe des Programmierpins, um die Picaxe entweder gar nicht laufen zu lassen, oder ein völlig wirres Verhalten zeigen zu lassen.

Hier einmal das Schaltbild, wie man es NICHT machen solle:

 


Und hier die geeignete Maßnahme, die Brummspannungen, Spikes und Auswirkungen von statischer Aufladung wirkungsvoll unterdrückt:

Wie wir also sehen, sollte der Programmierpin mit einem niederohmigen Widerstand direkt gegen Masse (GND) gezogen werden. Diese Maßnahme ist natürlich nicht nötig, wenn in der Zielapplikation ebenfalls ein Progrmmieranschluss eingeplant ist.

Denn dann sorgt ja der Spannungsteiler von 10k und 22k für die nötige Stabilität.

 

Viel Freu(n)de und Erfolg wünscht


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