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Letzte Bearbeitung: 10.04.2017, 20:53

4.7.1 Aufbau eines Vellemann-Gerätes

Erstellt ab 09.04.2017

Ich habe lange gezögert, ein neues Projekt zu beginnen, nachdem ja mein Platinenverkauf so kläglich gescheitert ist. Aber vielleicht bin ich ja als Tüftler besser, als ich es als Verkäufer jemals bin.

Letztes Jahr hatten meine Söhne ja wie immer Geburtstag und ich hatte (auch wie immer) bis auf "die letzte Sekunde" kein passendes Geburtstagsgeschenk. Und einfach nur "stumpf" Geld in einen Umschlag legen gefiel mir so gar nicht. Ist es doch stets sehr unpersönlich.

Also überlegte ich mir, einen guten 3D-Drucker auszusuchen und diesen zu verschenken. Damit würden die beiden ihre Studien treiben können und vielleicht auch das eine oder andere Teil zum Gebrauch herstellen können.

Ich stöberte also ein wenig herum und bestellte einen Bausatz von Conrad:

Vellemann K8200

Zunächst breitete ich die Einzelteile auf einem Tisch aus und sortierte die gut nummerierten Tüten mit den Teilen nach der Reihenfolge der Beschriftung:

Ich stand so vor den Teilen und dachte noch so bei mir "uuuih, das sieht aber alles sehr nach Mechanik aus", da fiel mir eine gute Bekannte ein, die von Beruf Schlosserin ist. Ich rief sie an und erzählte von dem 3D-Drucker für meine Söhne. Die Bekannte war sehr angetan von dem Gedanken, wieder einmal ein paar Schraubenschlüssel in die Hand zu nehmen und schon bald ludt ich sie zu mir in die Werkstatt ein.

Hier angekommen studierten wir zunächst einmal die recht detaillierte und ebenso lange Montageanleitung (so um die 600 Blatt), die wir als PDF-Datei im Internet herunterladen konnten.

 

Nachdem wir uns also einen Überblick verschafft hatten, begannen wir, den Drucker zu montieren.

 

Schließlich war der Drucker nach etwa drei bis vier Tagen lockerer Bastelarbeit mit viel Kaffeepausen dann auch fertiggestellt. Rechts im folgenden Foto sehen wir meinen Prototypen aus Holz, den ich einmal im Jahre 1985 (so ungefähr) mit ein paar Auszubildenden-Kollegen der Firma A.Teves (jetzt Continental) in Gifhorn begonnen hatte. Und links im Bild der 3D-Drucker der Firma Vellemann.

Es sind für diese Entwicklung also rund 30 Jahre ins Land gegangen:

Aber ich finde es ist ein richtiges Schmuckstück geworden:

Ich verschenkte den Drucker am 12.10.2016 an meine Söhne (17 & 22). Sie freuten sich sehr und sind seither immer mal wieder dabei, etwas mit diesem Gerät auszutüfteln.

Na dann,

herzlichen Glückwunsch,

 

 


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