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4.4.21 Leben auf dem Campingplatz

Erstellt ab 11.06.2015

Ja, manchmal stellt das Leben auch noch "in reiferen Jahren" seine Weichen. Und so war es dann auch beim lieben Strippenstrolch, nämlich bei mir. Aus privaten Gründen war ich gezwungen, von zuhause auszuziehen und musste mir also eine neue Bleibe suchen.

Ich telefonierte und guckte in die Zeitungen und schrieb Annoncen, um eine Wohnung anzumieten. Aber die Mietpreise waren dermaßen hoch, dass ich mir das so nicht leisten konnte, ohne ein Desaster erleben zu müssen. Schließlich wurde ich wieder mal in das Vereinsheim einer Reservistenkameradschaft eingeladen und dort kamen wir dann irgendwann auf das Thema zu sprechen.

Ich erhielt viele Tipps und Ratschläge usw., und schließlich entschied ich mich dafür, auf einem Campingplatz zwei Parzellen zu pachten und dort mein Refugium zu gründen.

Da ich ja schon gute Erfahrungen mit dem Bauunternhemer Walter W. aus GF gemacht hatte, frug ich ihn, ob er denn noch einen Bauwagen übrig hätte, in dem man auch übergangsweise wohnen könne.

"Naja, mal gucken ...", meinte er und die Tage vergingen ...

Schließlich bot er mir dann einen seiner Bauwagen zur Ausleihe an und den transportierten wir dann auf die zweite Parzelle des Campingplatzes. Die erste Parzelle musste nämlich noch hergerichtet werden.



Ich legte mir diese Bauabschnitte zurecht:


  1. Bauwagen bewohnbar machen und dort wohnen
  2. Parzelle 1 herrichten.
  3. Eine Hütte auf Parzelle 1 errichten
  4. In die Hütte umziehen
  5. Den Bauwagen wieder abgeben
  6. Die zweite Parzelle herrichten
  7. Die zweite Hütte errichten
  8. Meine Werkstatt von zuhause nachholen und in der zweiten Hütte aufbauen
  9. Meine Elektronik fortsetzen


Bislang steht also nun der Bauwagen auf Parzelle 2:

Parkplatz für meinen 4x4 - SUV und ein erster Blick auf den Bauwagen

Die "Bauwagen-Begleit-Truppe" betrachtete diesen allerersten Baubeginn:


Der "Bauwagen-Begleit-Trupp" macht eine Pause --- Marine --- Heer --- Luftwaffe

In den nächsten Tagen muss ich dann den Bauwagen bewohnbar machen. Ich bin selbst gespannt, wie mir das Innleben des Bauwagens gelingen wird.

15.06.2015

Ich wurde in der Zwischenzeit sehr viel gefragt, warum ich mir den Suzuki gekauft habe
und keinen VW,
obwohl ich doch bei Volkswagen arbeite.

Nun, die Antwort ist einfach:



Quelle:
Wikimedia Commons

Gern hätte ich mir den Tiguan Allrad gekauft, aber aus der Situation heraus konnte ich mir den bislang leider nicht leisten.

Kurze Frage, einfache Antwort.

-------------------------

Inzwischen ist auch trotz Post-Streik mein aktuelles Energie-Projekt eingetroffen:


Ein Solarventi Luft-Kollektor.

"... und im Bauwagen" nicht vegessen ...  ;-)

Nebenbei möchte ich immer mal über meine Erfahrungen mit diesem innovativen System berichten. Ich habe mir für Messversuche erstmal den kleinen SV3 besorgt. Ich habe den Kollektor heute schonmal ausgepackt, weil ich sehr neugierig war, wie er verarbeitet ist ...


Wir schreiben heute den 05.07.2015

Vor das Vergnügen haben die Götter bekanntlich den Schweiß und die Mühen gesetzt. Und so habe ich zunächst den Bauwagen eingerichtet. Er erhielt eine Schlaf-Ecke, eine Küchen-Ecke und eine Büro-Ecke:



Ohne "Mampf kein Kampf". Also musste natürlich auch eine hyper-moderne Einbaukücke her ;-) ==>


Heute ist es draußen so um die 36 Grad und in dem gezeigten Refugium ist die Temperatur auf rund 42 Grad gestiegen. Da habe ich mir gedacht, ich fahre in meine kühle Werkstatt und berichte einmal über meine Erfahrungen:

Also:

Ich bin nun inzwischen auf dem Campingplatz angekommen und habe den Bauwagen soweit bewohnbar gemacht. Es ist natürlich klar, dass ich bei Innentemperaturen von über 40 Grad nicht über den Solarventi-Luftkollektor berichen möchte, denn den benötige ich zurzeit ganz gewiss nicht.

Daher habe ich mich mit meinem Handy aufgerafft und noch ein Foto vom Elektro-Anschluss gemacht, denn der ist mir relativ gut gelungen:



Zum Einsatz gekommen ist eine einreihige Feuchtraum-Unterverteilung mit umlaufender Gummidichtung im Deckel.


Die Ausstattung der UV für jede der zwei Parzellen ist wie folgt gemacht:
  • AEG FI 25A mit 30mA Charakteristik
  • ABB B16 Automat
  • Finder Überspannungsschutz mit Wechselpartone (gegen Neutralleiter geschaltet)
  • Finder Digital-Wechselstrom-Zählermodul

Diese UV habe ich auf einer dieser dunklen, wetterfesten Siebdruckplatten mit 12mm Stärke montiert und mit zwei Kunststoffpfosten im Erdreich verankert. Zum Einsatz kamen dabei  sechs Edelstahl-Torx-Schrauben.
Oben bildet ein Kunststoff-U-Profil den Abschluss gegen Schlagregen und Nässe. Dieses U-Profil lässt sich mit einfachem Silikon aus der Kartusche superfest und sehr dauerhaft aufkleben.
Die Kunststoff-Pfähle sind in versciedenen Größen als Elektrozaunpfähle erhältlich und vollkommen aus Recycling-Material gefertigt. Es sind sozusagen zwei "Vollpfosten", denn sie bestehen durch und durch aus Kunststoff:



Die aufgeständerte UV für zwei Parzellen.
Jede der zwei Parzellen hat also eine eigene B16 starke Stromversorgung. Die Zählermodule erlauben die Messung der Versorungssppannung und des momantan fließenden Stromes und natürlich wird auch die Wirkleistung kumulativ erfasst. So habe ich einen ungefähren Überblick über meine zu erwartende Stromrechnung.

Selbstverständlich wird der Stromverbauch noch zusätzlich von einem geeichten normalen Wechselstromzähler erfasst und vom Verpächter und mir gemeinsam abgelesen. Diese Zähler befinden sich aber in einem abgeschlossenen Stromhäuschen, so dass ich mich entschlossen habe, die beiden Digitalzähler für mich selber als Vorab-Übersicht einzubauen.

So kann ich den Überblick nicht verlieren und eine "Überraschung" in der Stromrechnung dürfte also nicht auftreten.

Ob der Überspannungsschutz bei einem Bltzeinschlag genügen wird, muss leider die Erfahrung zeigen, denn es kommt ja auch immer drauf an, wie weit entfernt der Blitz gerade in die Elektrik eingeschlagen hat.

Das kann funktionieren, muss aber nicht,
denn ein Blitz hat eine wirklich brutale Kraft.

Aus diesem Grund wird ein Versicherungsschutz meines Hausrats und der später neuen Hütten ebenfalls langfristig nötig werden.

Inzwischen habe ich die Seiten "Elektronikgenuss" ins Leben gerufen. Darauf verwende ich eine Software, die es mir gestattet, die Inhalte einfacher und mit besserem HTML-Code zu veröffentlichen.

 
 
 



Viele liebe Grüße



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