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4.1.2.c X-Y-Z-Maschine und die vier Schnittstellen

Erstellt ab Sommer 2011

Nach langem Überlegen kam ich zu dem Entschluss, doch meine 4 RS232-Schnittstellen zu benutzen. Der Einbau ist leicht, und wenn man die richtigen RS232-Karten aussucht, werden sie von Ubuntu 11.04 von allein erkannt und betriebsfertig installiert.

 

Einbau der RS232-Karten:


So sah es dann zunächst im "Maschinenraum" der Fräse aus:



  1. Relaisplatine für schaltbare Spannungen 5 & 12 Volt
  2. provisorisches Schaltnetzteil
  3. provisorische Spannungsreglerplatine
  4. Stromverteilerplatine
  5. Schrittmotortreiberplatinen
  6. RS232-Schieberegister-Platine
  7. Bedienplatine Rückseite
  8. Platine der Handverfahr-Einheit
Die Platine rechts im Bild war eine Probeplatine mit einem Schieberegister, jedoch gibt es damit Schwierigkieten, denn manche Bits steuern beim einschalten der Betriebsspannung durch. Sicherlich könnte man nun aufwendig eine Resetschaltung mit einem Kondensator realisieren und die ganze Karte noch einmal bauen. Aber ich entschloss mich dann zu dem Schritt, lieber 4 Adapter-Karten zu bauen, die mir die RS232-Signale auf TTL-Signale umsetzen.

Nun sah es im "Maschinenraum" also so aus:



Schließlich wollte ich keine 4 Kabel zur Fräse verlegen, obwohl das bei den neuesten Preisen für SUB-D-Verlängeungskabel ja kein Beinbruch mehr ist. Also lötete ich mir einen Adapter von 4 mal SUB-D-9 auf einmal SUB-D-25:





Ich ließ mich nicht beirren und zeichnete erst einmal den Schaltplan für die Adapterplatinen auf:


Wozu nun das MOS 4093 ?

Nun ja, davon habe ich immer welche liegen und ich habe dieses IC hier als Puffer benutzt. Es war nämlich so, dass der in der Maschine nachgeschaltete L297 Motor-Controller die Signale der Z-Dioden nicht akzeptiert hatte. Also bastelte ich mir ein sauberes Logik-Signal mit dem MOS 4093.

Daraus entwickelte ich dann folgendes Layout:


Ja, und diese Karten hast Du ja schon oben in dem "Maschinenraum" gesehen. Schließlich war auch der "vierschwänzige" Adapter fertig und glänzte am PC vor sich hin:


Dieses ist nur noch einmal die Kurz-Zusammenfassung ohne den künstlerischen Teil mit Bine.

Es geht jetzt also darum, ein wenig mit der Software "GAMBAS" zu spielen und einmal zu sehen, was man alles machen kann und wie weit ich mit der Programmierung komme.

Freundliche Unterstützung gewährte mir immer der Betreiber dieser Seite:

www.Gambas-Buch.de


Ich hoffe, dass ich ihm auch weiterhin meine Fragen stellen darf.

Bis es mit Gambas aber soweit ist, möchte ich wie gewohnt unter Windows und PureBasic ein paar Versuche dazu machen. Zunächst habe ich mich gefragt, wie man einen einzelnen Pin der RS232-Schnittstelle unter PureBasic ansteuert.

Heute ist der 05.05.2013 und Gambas ist noch nicht so weit, dass ich mich dafür entscheiden konnte:

Man kann damit noch nicht auf einfache Weise selbstlaufende Binärdateien erstellen.
Solche "EXE-Programme" dürften aber gerade für die Bastelei sehr schön sein,
denn es gäbe dabei keinen weiteren Ballast.

PureBasic aber kann auch unter Linux selbstlaufende "EXE"-Dateien erstellen.

Also geht dieses Blog erstmal mit PureBasic weiter: 


PureBasic ist eine sehr starke Programmiersprache. Da ich schon seit Version 3.0 dort Kunde bin und diese Programmiersprache unter einer immerwährenden Lizenz verkauft wird, war es mir gut möglich, diese wunderbare Programmiersprache in ihrer Entwicklung zu verfolgen.

In den Jahren seit etwa dem Jahr 2000 ging es kontinuierlich voran und schließlich wurde die Programmiersprache in der Version 5.11 auch für Linux gut nutzbar, denn es gibt jetzt auch für Linux einen visuallen Formulardesigner.

PureBasic ist hier zu bekommen: www.purebasic.de

Die Installation unter Linux ist denkbar einfach:

Man extrahiert das Paket einfach in einen beliebigen Ordner. Danach installiert man noch ein paar Pakete mit Hilfe der Synaptic-Paketverwaltung. Welche Pakete man nachinstallieren soll, steht in einer Readme-Datei im PureBasic-Paket.

Das war dann auch schon alles und  man kann den Compiler direkt im entpackten Ordner starten.

Ich verwende im Moment LinuxMint 2013/03, also das zurzeit neueste Mint auf Basis des superguten Debian. Wenn ich also die IDE von PureBasic starte, sieht das Ganze sehr schön aufgeräumt auf und es fällt auch auf, dass da wenig bis gar keine überflüssigen Buttons und Menüs zu sehen sind:



Um diese Ansicht zu erhalten, muss man den Compiler natürlich auf Deutsch umstellen. Das funktioniert unter

[Datei] ==> [Einstellungen]

Was einem jetzt auffällt, bzw. wobei es erstmal Verständnisschwierigkeiten geben könnte, ist:

"Wie starte ich den Formular-Designer ?" 

Man benutzt dazu nicht etwa den Menüpunkt [Werkzeuge], sondern den Punkt [Form] ==> [Neues Formular]. Danach sieht das dann schon sehr viel anders aus und man beginnt sofort zu verstehen, wie das Ganze zu bedienen ist:



Jetzt kann ich also nach etwa 10 Jahren Wartezeit und Beobachtungszeit sogar unter Linux daran gehen, und ein kleines Probeprogramm "zusammentüddeln", was mir erstmal die jeweils zwei Pins der RS232 schaltet. Damit werde ich in der Bastelei sehr unabhängig von Windows, vorausgesetzt, es klappt auch alles so, wie ich mir das denke.

Fortsetzung folgt.
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Frohes Programmieren wünscht:




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