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4.1.2.a Handverfahreinheit

Erstell ab Sommer 2008

Nach einigen Versuchen mit der fertigen x-y-z-Maschine ging es daran, mal eine Software selber zu versuchen, bzw. mal etwas Sinnvolles zu fräsen. Dabei stellte ich fest, dass das Verfahren von Hand per Softwareprogamm überhaupt nicht gut funktioniert. Daher dachte ich über eine Handverfahreinheit nach, die es ermöglichen sollte, die Achsen einzeln von Hand zu positionieren, ohne den PC bemühen zu müssen.

Herausgekommen ist folgende Schaltung:



Der eigentliche "Trick" dabei sind die verwendeten  Wechselschalter, die drei Schalterstellungen haben und tastend sind.  Damit spart man sich so manche Fummelei mit ICs. Der Schalter S1 lässt einfach alle drei Relais anziehen, die dann die Treiberkarten vom PC weg zu den Wechselschaltern schalten. Jeder Wechselschalter ist einmal mit dem ständig laufenden Taktsignal verbunden, und jeweils einmal mit Plus und mit Minus. Das ist schon alles und es funktioniert gut.

 
Wer jetzt aufgepasst hat, der wird auch erkannt haben, dass die Motoren genau einen Schritt verlieren können, wenn der Schalter S1 umgeschaltet wird. Da diese Platine aber nur für die erste Einrichtung der Maschine gedacht ist, ist das nicht so schlimm. Alle gelben Kreise sind Klemmstellen auf der Verfahrplatine und die grünen Kreise sind die Klemmstellen an der Bedientafel.

Mit dem Poti lässt sich die Schrittgeschwindigkeit stufenlos einstellen. Ein Kondensator mit 1µF und ein Poti mit 100k ergaben bei mir gute Werte, mit denen man später gut arbeiten kann.

Meine Bedientafel sieht nun so aus:


Die rote LED dient dann zur Kontrolle, ob der "Handverfahrmodus" eingeschaltet ist.

Erste Versuche mit der neuen Bedientafel brachten guten Erfolg, der Fräser ließ sich erheblich besser in die erste Nullposition fahren, als das vorher per PC möglich war. Ich probierte auch eine "Getüddel" mit Joystick aus, was aber nicht so gut funktioniert. Die Schalterstellungen und die klare Dreiteilung der Achsen mit einem Schalter pro Achse  leistet sehr gute Dienste. 

Über die Taktfrequenz mag man ja fachsimpeln, man darf aber auch nicht vergessen, dass man den Takt auch schön langsam stellen können muss,  wenn man genau einen Punkt anfahren möchte. Wer da meint, der Takt müsse so schnell wie möglich eingestellt werden, der irrt, denn dann kann  man per Hand nur noch grob verfahren.

Es kommt bei der Wahl des Kondensators und des Potis aber auch immer auf die Achsübersetzung an, die man in der Maschine eingebaut hat. Hat man wie ich einen direkten Zahnstangenantrieb, passen die angegebenen Werte. Bei einem Antrieb mit Spindel oder Getriebe könnte man den Kondensator natürlich noch um einiges kleiner machen, um einen funktionellen Stellbereich des Potis zu erhalten.


 


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