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2.2.7 Die Sache mit den Radmotoren

Erstellt ab 31.03.2016

Ich hatte vor einigen Jahren schon einmal einen Artikel über ein Antriebskonzept für Elektro-Autos verfasst. Allerdings war es mir wohl nicht so gelungen, oder der Artikel war seiner Zeit voraus. Jedenfalls hatte der Artikel nicht so sehr den Anklang gefunden.

Nun will ich es noch einmal probieren und mit ein paar kleinen Grafiken dazu aufwarten.

Wir alle kennen ja das Konzept von Verbrennungsmotoren, bei dem ein "Zentral-Motor" meistens vorn unter der Motorhaube seinen Dienst tut. Das ist ja ganz schön und gut, wenn man dieses Konzept nicht einfach auf den Elektromotor übertragen hätte.

 
Wie wir hier sehen, haben wir einen zentralen Motor mit Getriebe, welches direkt mit dem Motor verschraubt ist. Wir können uns leicht vorstellen, wie schwierig es technisch ist, weitere Kraft auf die hinteren Räder zu übertragen, und wie verlustbehaftet das alles sein muss.

Was wäre jetzt, wenn man anstatt eines zentralen Elektromotors (mit einem ebenso verlustbehafteten Getriebe) vier dezentrale Radmotoren anbauen würde ?

Die nächste Grafik zeigt dieses Konzept:

 


Wie wir sehen, haben wir es jetzt mit vier Motoren zu tun. (blaue Kästchen)

Wir können uns leicht vorstellen, dass diese Motoren sehr gut mit den heute zur Verfügung stehenden Rechnern gesteuert und gut geregelt werden könnten. Wir hätten einen nie da gewesenen, perfekten Allrad-Antrieb mit ESP, ABS und was-weiß-ich-noch-allem.

Wie wir uns die Elektrik vorstellen können, verdeutlicht diese Grafik:


Anstatt eines zentralen Motors gibt es nun eine zentrale Elektrik. Wie sich ein Elektrotechniker lebhaft vorstellen kann, könnten wir auf die Idee kommen, mit etwas höheren Spannungen als nur 12 Volt zu arbeiten, um die Kabelquerschnitte zu den Motoren gering zu halten.

Natürlich kann sich auch jeder vorstellen, dass man gleich noch ein paar Steuerleitungen und/oder Bus-Systeme mit in die Kabelbäume legt.

Ein weiterer Schritt wäre dann noch die Dezentralisierung der Steuergeräte, die dann von einem zentralen Rechner bedient werden, was hier einmal die roten Kästchen andeuten sollen:


Auf diese Art und Weise haben wir viel Platz eingespart, der zunächst mit Batterien gefüllt werden könnte, denn der lästige, große Zentralmotor entfällt.

Außerdem können wir uns vorstellen, dass bis zu 3 Motoren ausfallen können und man käme trotzdem noch irgendwie in die nächste Werkstatt.

Aber in dieser Werkstatt angekommen muss nicht der alte, lästige Zentralmotor repariert werden, sondern man bekommt einfach einen oder mehrere neue Leih-Motoren angeschraubt und kann die Fahrt nach 10 Minuten fortsetzen. Die eigenen Motoren bekommt man dann per Spedition in die Werkstatt nach Hause geliefert, wo man sie dann wieder gegen die Leihmotoren austauscht.

Ja,  so einfach könnte die Welt sein, wenn man einmal gewillt wäre, neue Wege zu gehen.

Frohes Rangieren wünscht

 

 


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