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2.2.2 Substitution

Erstellt ab Frühjahr 2008

Dieser Artikel ist als Diskussionsgrundlage
(Gemeinschaftskunde / Werte & Normen / Religion) bestimmt.


Als ich mich etwa im Jahre 1997 auf Dienstreise in Berlin befand und in einem Hotel  nächtigte,  "überfiel" mich  abends die Langeweile, und ich schaute mal so, ob da nicht  irgend etwas in der Schublade des Nachttischchens meines Hotelzimmers zu finden sei.

Ich öffnete die Schublade und fand eine Bibel. Das ist durchaus nichts Ungewöhnliches, muss man wissen,  das gibt es zumindest hier in Deutschland öfters.

Naja, dachte ich mir, liest Du darin ein wenig, warum auch nicht?


"Vielleicht verstehst Du ja diesmal,  was dort alles geschrieben steht",  dachte ich so bei mir  und fing an zu  "schmökern".

Als ich also so vor mich hin schmökerte fiel mir das Wort "heilig" immer wieder auf. Da war von allen möglichen heiligen Dingen die Rede, von heiligen Personen und Plätzen...

"Hmmm...", dachte ich mir, "die Original-Bibel ist ja schon sehr alt..."

 

Naja, das weiß ja jeder.

 

Aber ich kam mit dem Begriff "heilig" irgendwie nicht klar.

 

Was ist "heilig"?



Zunächst ist es ja eigentlich nur ein Wort. Ein Wort für einen besonderen Zustand von etwas. Und die Bibel muss ja nun wohl irgendwann einmal ins Deutsche übersetzt worden sein. Dazu mussten die Übersetzer also die passenden Worte finden, damit das Gesamtwerk den Sinn behielt.

"Gut", dachte ich mir, "was hält mich denn davon ab, zunächst einmal das Wort zu substituieren?"

Dazu ist zu sagen, dass das Substituieren eine mathematische Ersetzungsmethode ist:

Man nimmt sich einen Teil einer Formel und ordnet ihm einen Buchstaben zu. Dann setzt man anstatt des Formelteils nur noch den Buchstaben wieder in die Formel ein. Jetzt wird die Handhabung der Formel einfacher und man stellt sie so um, dass man den Buchstaben berechnen könnte und er nur noch auf einer Seite der Formel  (Gleichung) vorkommt. Schließlich substituiert man wieder zurück und erhält dann eine vereinfachte Formel, bzw. gleich das Ergebnis.

Gut, jetzt also mal in der Bibel substituieren...

Also:

Ich suchte nach dem Sinngehalt von "heilig"  und "substituierte":

Ich setze jedesmal, wenn ich "heilig" las das Wort "wichtig" ein.

Nun konnte ich schon flotter lesen, und alles kam mir gar nicht mehr so mysteriös und geheimnisumwittert vor, was ich las.

Jetzt waren die heiligen drei Könige eben die wichtigen drei Könige für mich. Und ein Heiligenschein war ein "Wichtigenschein" alles schien plötzlich irgendwie "entschärft".

Jetzt mal schnell ein Wortspiel zwischendurch:

"Heiligenschein" <---> "scheinheilig"
"Wichtigenschein" <---> "scheinwichtig"

Man kann also auch zusammengesetzte Worte substituieren.

"Bei allem, was mir heilig ist ..."
"Bei allem, was mir wichtig ist ..."

Durch die Methoden der Substitution an Wötern kann man also ganze Texte, in denen ein bestimmtes Wort emotional besetzt ist, oder gar bewusst von irgend jemand emotional besetzt wurde, "entschärfen", indem man ein noch emotional neutrales Wort hineinsubstituiert.

Bei der Substitution muss natürlich der Sinngehalt gewahrt bleiben, sonst wird ja der Text falsch.

In vielen Textverarbeitungsprogrammen gibt es einen "Thesaurus" dazu, eine geeignete Auswahl zu treffen wenn man mal keine Idee hat.

Wenn mann nun mal z.B. auf irgendwelche "heiligen Krieger" blickt, so wären das nach der Substitution "wichtige Krieger".

Oder der "heilige Gral" wäre also ein  "wichtiger Gral".

Was ist überhaupt ein "Gral"?

Hmm... Vielleicht:  Gral ---> Becher

Also:

Heiliger Gral ---> Wichtiger Becher.

Die Emotionalität , die diesen Dingen oft bewusst von jemandem angehaftet wurde, kann so entschärft werden und öffnet dann den neutralen (objektiven) Blick auf den Text.

Gern kannst Du auch hier das Wort "substituieren" substituieren. Dann heißt es vielleicht in diesem Falle "sinngehaltsmäßig einsetzen" oder "vorläufig austauschen".

Dann kaufte ich mir später also auch noch einen Koran und schaute ihn durch. Der Koran ist ja schon allein vom Text her ganz anders aufgebaut als die Bibel, das war sehr interessant, naja, man sollte auch mal über den Tellerrand hinausblicken. Deshalb legte ich mir den Koran zu. Vielleicht sollten sich die Korankenner auch mal eine Bibel zulegen.

Beide Werke würden sich wunderbar ergänzen, wenn jeder für sich die emotionalsten Worte substuieren würde und dann Vergleiche in den Texten anstellt. Mann wird dann sehen, dass die Bibel mehr Wert auf den Begriff "Liebe" legt und der Koran vielleicht eher auf "Glaube" gewichtet ist. Ich möchte mich da aber nicht unbedingt festlegen, studiere beides und entscheide selber für Dich ganz allein.

Ich möchte hier einfach mal beide Begiffe vermischen, einfach mal so:

Liebe + Glaube = Vertrauen

Wenn ich also jemanden mag, so sollte ich ihm erstmal das glauben, was er sagt, denn irgendwie muss man im Gespräch "auf einen Nenner kommen", damit ich meinem Gesprächspartner schließlich vertrauen kann. Sage ich meinem Gesprächspartner hingegen etwa "das glaube ich dir sowieo nicht!", so wird es mit dem "gemeinsamen Nenner" noch eine ganze Weile dauern. Den Wahrheitsgehalt der eigenen Aussagen und der des Gesprächspartners kann man aber am besten herausfinden, wenn man sich "auf einem Nenner" befindet. Dieses sollte natürlich möglichst von beiden Gesprächspartnern beherzigt werden.

Hier mal eine Sinnsubstitution für meine Leser, die anderen Glaubens sind als Christen:

Oft wird aus unserer Bibel nur zitiert:

"Auge um Auge, Zahn um Zahn."

Substituiere dir doch einfach das Wort "um":

Für "um" setzt Du also einfach "an" ein:

"Auge an Auge, Zahn an Zahn."

Dann bedeutet der Satz etwa so viel:

"Suche erst den Augenkontakt, versuche dann, dein Gegenüber anzulächeln."

Du siehst: Die Emotionalität lässt deutlich nach und eine gewisse Objektivität tritt zu Tage, die Bauchdecke entspannt sich.

Ganz junge westliche, christliche Leute dürfen das Lächeln auch gern als "Knutschen" interpretieren.

Knutschen ---> Bussi, Küsschen, Kuss, ...

Übrigens dürften die Zahnärzte zur Zeit der Entstehung der Bibel noch nicht so doll gewesen sein... ;-) ...auch die Optiker hatten wohl noch so ihre Schwierigkeiten... ;-)

Vergiss übrigens nicht, nach der Sinnklärung und der Benutzung der Subsitution, wieder zunächst die Originalwörter zu verwenden, sonst wird Dich bald niemand mehr verstehen, wenn Du viel substituiert hast. Die Emotionen, die vorher auf den Wörtern lagen, werden auch nach der Rücksubstitution viel weniger stark für Dich sein, da Dein Gehirn erkannt hat, dass es sich bei vielen Wörtern um vielleicht gewollt  emotional besetzte Worte handelt.

Jetzt hier noch eine gewagte  Substitution  für die deutschsprachigen Leser chrisitlichen Glaubens:

"Der heilige Krieg" ---> Wir substituieren ---> "Der wichtige Krieg" ---> wir substituieren ---> "Der wichtige Zwist."

Aha, "Der wichtige Zwist".

Das bedeutet für deutschsprachige, christliche Leser:

"Wir müssen miteinander reden. Das ist ganz wichtig."

Reden also.

Wenn das bei den vielen Sprachen der Welt mal so einfach wäre.

Der eine spricht Arabisch, der andere Deutsch, der nächste Russisch, ein anderer wiederum Afrikaans
und ganz viele Leute Chinesisch, manches wird offiziell in Englisch besprochen, es gibt Französisch und Türkisch. Eine inzwischen tote Sprache wäre Latein und wird trotzem benutzt und und und...

Ach, dazu gibt es in unserer westlichen Bibel eine Geschichte, die ich mal erzählen möchte:

Da steht so ungefähr:

"Und sie wollten einen Turm zu Gott bauen."

und später:

"Der Herr (so wird unser Gott auch oft genannt) verwirrte ihnen die Sprache".

Danach wird beschrieben, dass die Leute, die den Turm zu Gott
bauen wollten, sich nicht mehr verständigen konnten, und der
Turm also nicht fertig wurde, weil fortan jeder eine andere Sprache
benutzte.

Nirgends in der Bibel ist erwähnt, dass Gott den Turm zerstörte!!!

Er verwirrte die Sprache, so dass der Turm  offenbar gar nicht erst fertig wurde.

Aha, so erklärte unsere Bibel also die Entstehung der verschiedenen
Sprachen.

Heutztage weiß man, dass das so nicht stimmen kann, also muss die Bibel etwas anderes meinen, als einfach nur das gesprochene Wort und einfach nur einen Turm aus Ziegelsteinen, wenn man die Möglichkeit einbezieht, dass es eine versunkene Hochkultur bereits einmal gegeben haben könnte.

Vergl. Erich von Däniken ---> Außerirdische Lebensformen sind bereits hier gewesen und ähnliche Dinge. Sehr spannend, aber wissenschaftlich nicht so ganz "wasserdicht".

Psychologen machen dann stets einen Trick:

Sag' Dir doch einfach:

"Dann waren die eben hier ... Warum auch nicht?"


Auch das ist eine Möglichkeit zum Abbau von zu starken Emotionen.

Manche denken vielleicht:

"Wer weiß, was das für Viecher sind, diese Außerirdischen..."

Wir substituieren: Viecher ---> Lebensformen

jetzt assoziieren wir:

Lebensformen

-Frauen
-Männer
-Kinder
-Kindeskinder

Sagen wir mal, es werden Männer hierher"gebeamt":

Männer

Krieger
Söldner
Wissenschaflter
Erderkunder

Jetzt substituieren wir noch einmal:

Außerirdische Lebensformen  ---->  Außerirdische  Erderkunder.

Aha, nach dieser Beschäftigung mit dem Thema ist die Emotion geringer, bzw. anders.

Es besuchen uns nun keine "Viecher" mehr, sondern studierte Leute.


Vielleicht haben die genauso große Angst vor der Erdbevölkerung wie viele von uns vor denen.

Noch eine kleine "Rücksubstitution":

Immer wieder hört man in den Kirchen das Wort "amen". Nun, wie kann man es für sich substituieren, so dass es ein wenig bequemere Gefühle auslöst ?

Ich schlage das Wort "genau" vor.

Dan ginge ein Gebet vielleicht so:


"Liebe Gemeinde, lasst uns beten:

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So gehet denn hin in Frieden.

Genau. "

Anstatt des "Amen" steht hier also das wort "genau".

Ebenso kann man sich die Worte bei der Heirat am Altar herunter substituieren:

Dort heißt es vielleicht:
"Wollt Ihr Euch lieben und ehren, bis dass der Tod Euch scheidet ?"
Das hört sich krass an und viele Leute haben große Bedenken. Und sie Denken zu stark nach.

Man kann sich das nun vielleicht so substituieren:
"Wollt Ihr Euch lieben und ehren, auch wenn einer von Euch gegangen ist ?"

Zum einen ist das immernoch sehr krass. Andererseits dennoch sehr feierlich ausgedrückt.
Auf alle Fälle ist es etwas freier:
Wer auf der Welt verbietet einem, seinen ehemaligen Partner auch nach einer Scheidung noch zu lieben und zu ehren ?
Das sollte man auch stets tun.
Das sollte auch für Lebensgemeinschaften ohne Trauschein gelten.
So kehrt ein wenig mehr Frieden und Sanftmut in die Welt ein.

Nun aber zurück zu den eigentlichen Sprachen:

Viele westliche Gelehrte haben schon darüber nachgedacht, ob es in Zeiten des Internets nicht gut und richtig wäre, eine Weltsprache zu "ernennen" oder zu "erfinden" oder zu "erarbeiten".

Man versuchte das bereits vor längerer Zeit in Europa mit der Sprache "Esperanto".

"Esperanto" ist eine absolute Kunstsprache, die nicht gewachsen ist, sondern neu entwickelt wurde mit dem Ziel, für alle existierenden Sprachen neutral zu sein.

Es gibt eine ganze Reihe Leute, die Esperanto sprechen, und auch in Deutschland gibt es viele Vereine, in denen man Esperanto lernen kann.

Aber man erkannte auch schnell:

Eine Weltsprache wird es nie geben,  diese Weltsprache wird sich über einen längeren  Zeitraum immer wieder  in unterschiedliche  Dialekte  abwandeln, sie wird von Volksverhetzern möglicherweise emotional besetzt werden, und alles wird mit ihr geschehen, was schon mit den  anderen Sprachen geschehen ist.

Aber ich als Strippenstrolch sage  Dir einfach mal:

Es gibt bereits schon seit langem  eine  Weltsprache, man muss sie nur als solche erkennen:

Mathematik!


Die Mathematik ist unumstößlich und gilt überall auf der Welt und gewiss auch fast überall im Weltraum.

Mathematik ist nämlich keine "Zahlenhexerei" oder stumpfes Auswendiglernen von Formeln, sondern eine Beschreibungssprache, "wie etwas ist" oder sogar "wie etwas (in Zukunft) sein wird" oder "wie etwas (in der Vergangenheit) war".

Bis zu einem gewissen Grad  können wir mit der Sprache  Mathematik sogar in die Zukunft blicken, ohne diese allerdings auf den Punkt genau beeinflussen zu können. Wir können mit ihr in die Vergangenheit schauen und richtige studierte Mathematiker können mit ihr sogar spielen.

Ich kann zum Beispiel sagen:

"Wenn ich dort zu dem Apfel noch einen Apfel hinzulege, dann werden dort zwei Äpfel liegen"

Oder kurz:

1 + 1 = 2

Der studierte Mathematiker "sieht" vielleicht noch viel mehr:

Diese Zukunft ist aber ungewiss, denn ich weiß wirklich nicht zu 100% genau, ob ich den zweiten Apfel auch wirklich dazulegen werde. Vielleicht klingelt es an der Haustür oder das Telefon bimmelt, und wenn ich wiedergekommen bin, hat jemand den Apfel aufgegessen, der da lag.

Dann habe ich zwar kurz in die Zukunft blicken können - und zwar sehr exakt und präzise -, aber ich konnte diese "Vision" nicht erreichen, weil ich abgelenkt wurde oder etwas anderes geschah, was ich in die Formel 1 + 1 = 2 vorher nicht mit einbezogen hatte.

Doch zurück:

Wenn wir also eine verlässliche Weltsprache suchen, so sollten wir die Mathematik dazu erheben. Diese Sprache wird so schnell niemand zerstören und sie wird sich auch nicht in Diaklekte "zerfasern" denn ihre  Beschreibungselemente "+" , "-" , "/" , "=" , "*" sind überall auf der Welt gleich und wer sie selbständig ändert, riskiert, überhaupt von niemandem mehr verstanden zu werden, und wird allein da stehen.

Mathematik scheint also DIE Sprache zu sein.


Man hat also auch bereits versucht, unsere Bibel  mit der Sprache "Mathematik" zu bearbeiten und erkannte dort verblüffende Phänomene im Bibeltext. Das liegt dann dran, dass die Buchstaben in der Original-Bibel auch gleichzeitig Zahlen sind.

Hier wurde also bereits vor tausenden von Jahren etwas subsituiert, und wir haben nun unsere Mühen, herauszufinden, wie diese Substituion vorgenommen wurde, also praktisch die "Substitutionsanweisung" zu finden, um zurücksubstituieren zu können.

Nach einer (vielleicht nie stattfindenden ---> vergl. christlich: "die sieben Siegel" ) Rücksubstitution sähe der Originalbibeltext vielleicht ganz anders aus, oder es tritt eine mathematische Formel zu Tage, die wir inzwischen vielleicht sowieso bereits gefunden haben.



Fazit:


Also substituiere Dir die Wörter in einer Aussage, die Dir Angst machen oder die Dich ärgern oder die Dich verletzt haben. Dann wird die Angst oder der Ärger und der Schmerz zurückgehen und Du kannst die "wahre Aussage" erkennen. Mit Angst im Nacken und Ärger im Bauch und einer verletzten Seele wirst Du zum Spielball der Hetzer.

Nun substituiere zurück, benutze wieder das Originalwort und überprüfe, ob es Dir nun besser geht. Du bist nun frei geworden, das betreffende Wort zu benutzen, ohne dass dich Angst, Hass oder Schmerz übermannt.

Solltest Du nun erkennen, dass Du selber bereits in deinem privaten Wortschatz Wortkonstruktionen übernommen hast, die jemand anderen grob verletzen können, so bist Du sehr weit gekommen. Solche Worte, die große Emotionen auslösen, nennt man "emotional besetzt". Wenn man das weiß, kann man in Unterhaltungen solche Worte vermeiden und durch andere Worte ersetzen, die weniger emotional besetzt oder auch emotional positiv besetzt sind.

 



Aufgabe 1:
  • Definiere den Ausdruck "emotional negativ besetztes Wort" mit eigenen Worten. 

    ==> Was ist das ?
    ==> Was macht ein solches Wort mit dem Hörer / Leser  ?
Aufgabe 2:
  • Finde emotional negativ besetzte Worte in völlig anderen Themen.
  • Sind diese Worte bewusst oder unbewusst gesetzt ?
  • Versuche, den jeweiligen Sinn dieser Wortwahl im Kontext zu ergründen.
  • Versuche, diese Worte herunter zu substituieren.
Aufgabe 3:
  • Schreibe 5 emotional negativ besetzte Worte auf einen Blatt Papier.
  • Schreibe 5 emotional neutral besetzte Worte auf ein Blatt Papier.
  • Schreibe 5 emotional positiv beetzte Worte auf ein Blatt Papier.
  • Diskutiere diese Worte.




Frage nun jeden in der Runde:


Wie fühlt Du Dich bei diesen Worten ?

 

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Du bist nicht allein !


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Erkenntnisreiches "Herunter-Substituieren" von

emotional schlecht / negativ besetzten Worten wünscht:




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