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2.1.10 Die Bedürfnispyramide

Erstellt ab 12.07.2012

Wenn man eine berufliche Fortbildung macht, wird oft auch über die "maslow'sche Bedürfnis-Pyramide" referiert. Dabei geht es darum, wie sich ein Mensch von Grundbedürfnissen ausgehend immer höher entwickelt (die entsprechenden positiven Umstände vorausgesetzt), bis einige wenige an der Spitze der Pyramide ankommen.

Ich möchte die recht umfangreiche Maslow'sche Pyramide einmal in eine ganz einfache Pyramide komprimieren:

Da wir hier schon viel darüber gelesen haben, wie gut Dreier-Systeme funktionieren, versuche ich einmal dieses für die Maslow'sche Pyramide umzusetzen.

Die breite Basis der Pyramide bilden die Grundbedürfnisse eines Menschen:

"Essen, Trinken, Sex" ==> Körperliche Bedürfnisse

Die mittlere Ebene der Pyramide bilden die Statusbedürfnisse eines Menschen:

"Sicherheit, Anerkennung, Individualität" ==> Zwischenmenschliche Bedürfnisse

Die Spitze meiner Pyramide bilden die geistigen Bedürfnisse:

"Selbstverwirklichung"

Wir können jetzt also die doch reichlich komplizierte maslow'sche Pyramide in nur drei "Etagen" unterteilen, mit wenigen Kurzbegriffen, die man sich nun leichter merken kann:

Selbst hier in Europa können wir diese Pyramide nun gut einmal nachvollziehen:

Ein Hartz-4-Empfänger wird sicherlich um Essen, trinken, Sex buhlen. Jedoch wird er das starke Bedürfnis haben, Sicherheit, Individualität und vor allem Anerkennung zu bekommen. Hat er es dann geschafft, und einen festen Job erkämpft, dann hat er plötzlich (je nach Job) Sicherheit, bessere Anerkennung und kann sich individueller entfalten.

Die Zeitgenossen, die einen Festen Job, beispielsweise als Fachkraft haben, brauchen sich nicht viel um Anerkennung, Individualität und Sicherheit zu kümmern, denn sie verdienen ja meistens gutes Geld bei einem meistens recht sicheren Job. Aber mit der Zeit werden sie beginnen, um Selbstverwirklichung zu kämpfen.

So leisten sich viele dieser Fachkräfte ein Hobby, vielleicht sogar ein recht teures.

Betrachten wir jedoch einmal einen Firmenboss, der im Geld schwimmt, so kann es trotzdem sein, dass dieser immernoch um die Selbstverwirklichung kämpft und daher trotzdem der hier gelb eingefärbten Kategorie zuzuordnen ist.

Schauen wir aber einmal auf einen Künstler, dem das Geld egal ist, so befindet sich dieser breits ganz oben an der Pyramidenspitze angekommen, denn er kann sich durch seine Kunst sehr gut selbstverwirklichen.

Da das Ganze als Pyramide aufgebaut ist, kann man sich gut vorstellen, dass die meisten Menschen ganz unten an der Pyramide anzutreffen sind und in Richtung Selbstverwirklichung immer weniger Menschen ihr Ziel erreichen.

Aufgabe:



Woran könnte es liegen, dass nach oben hin immer weniger Menschen ihr Ziel erreichen ?

Wie fühlst Du Dich jetzt ?
Welchem Feld ordnest Du Dich im Augenblick zu ?

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Frohes Interpretieren wünscht

 

 


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