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1.6.12 Hausnummer aufrüsten

Erstellt ab Juli 2009

Ich wanderte so durch einen lokalen "Allerlei-Markt" und sah dort verschiedene, solar betriebene Hausnummern mit LED-Beleuchtung.

Da man sowas ja öfters mal an den Häusern sieht und dann sehr erstaunt ist, dass man die Hausnummer schlechter lesen kann als vorher, kaufte ich mir einfach mal zum Ausprobieren die billigste Solar-Hausnummer für 4,50 Euro.

Ich packte sie zuhause aus. Der Akku war sogar noch ein wenig geladen. Aber das Leucht-Ergebnis war so ernüchternd wie die anderen Hausnummern, die ich hier in ähnlicher Bauweise in der Gegend bereits schon gesehen hatte ...

Das Plexiglas war einfach schlicht durchsichtig und die Aufklebezahlen waren von so billigem Design, dass es einen nicht mehr wundert, dass solch eine Hausnummer mit allem Drum und Dran nur 4,50 Euro gekostet hat.

Kurz gesagt, ich konnte die Hausnummer nur gebrauchen, wenn ich sie ein wenig umbauen würde.

Als erstes untersuchte ich den Akku, der von bescheidener NiCd-Qualität und einer gringen Kapazität von nur 600mAh war. Den ersetzte ich durch einen NiMh-Akku mit 1000mAh Kapazität (Vorgegebene Baugröße ==> Mikrozelle).

Aha! Das funktionierte, aber das LED-Licht war noch sehr dunkel, bzw. es leuchtete die Klebezahlen nicht genügend aus.

Also nahm ich zwei 10mm-LEDs, warmweiß, ultrahell und hielt sie einmal kurz parallel an die vorhandenen LEDs dran.

Und siehe da: Das Licht war schöner, aber trotzdem wurden die Zahlen nicht genügend kontrastiert. Trotzdem drehte ich die LEDs auf der Drehbank für die Bohrungen in der Plexiglasscheibe auf ca. 6mm zurecht und baute sie ein. Sie hielten jetzt sogar ohne den "lodderigen" Original-Heißkleber fest, den ich zuvor mit einem Schraubenzieher aus den Bohrungen herausgefummelt hatte.

Dann nahm ich eine Spraydose mit Autolack in Beige ("Taxifarbe") und sprühte das Plexiglas von hinten ein.

Nach 24 Stunden Trocknung ergab sich ein recht vernünftiger Kontrast.

Dann bestellte ich bei einem Aufkleberversand noch einmal die Zahl "17" als Aufkleber in Schneidplott-Technik und brachte die Zahlen an, damit ich auch bei den Ziffern ein vernünftiges Design hatte. Diese Zahlen bestellte ich für die Ansicht tagsüber in einem schönen Blau.

Und fertig war die aufgerüstete Solar-Hausnummer:

Das von hinten lackierte Plexiglas gibt nun Kontrast, und die Zahlen sind von besserer Qualität.

Der Kunststoff leuchtet als Hintergundbeleuchtung nun fast vollflächig.


Wenn ich jetzt das Holz noch streiche, dann sieht das schon "schnuckelig" aus ...
 

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Viel Erfolg beim Aufwerten wünscht


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