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1.3.4 Brandgefahr

Erstellt ab Herbst 2001

Eines Tages, als es noch keine Berufsgenossenschaft gab, stellte ein Arbeiter in einer Fabrikhalle einen alten Fahrzeug-Akku (Autobatterie) in einen Müllcontainer. Tags darauf warf ein weiterer Arbeiter einen Haufen alte, ölige Metallspäne auch dort hinein. Vier Stunden später war die Fabrik bis auf die Grundmauern niedergebrannt.

Was war passiert?

 

Da Metallspäne leitend sind, können sie gut den elektrischen Strom leiten. Die auf die alte Batterie geworfenen Späne berührten die beiden Pole der Batterie und bildeten somit einen Stromkreis. Durch den sehr geringen Widerstand der Späne konnte ein sehr großer Strom fließen (Kurzschluss), der die Späne zum Glühen brachte und sogar in Brand setzte.
Wenn Elektronen durch einen Leiter oder einen Widerstand fließen, so stoßen sie andauernd mit anderen Elektronen des Materials zusammen. Dadurch wird das Material warm. Man kann sich auch vorstellen, dass sich die Elektronen aneinander reiben. Dass das Wärme erzeugt, könnt Ihr ganz einfach feststellen, indem Ihr Eure Hände ganz schnell aneinanderreibt. Die Handflächen werden dabei sehr warm.

In Glühlampen nutzt man diesen Effekt aus, um Licht zu erzeugen. Man "quetscht" recht viele Elektronen durch einen sehr dünnen Draht, der auch als Glühwendel bezeichnet wird. Diese Glühwendel wird dabei so heiß, dass sie zu glühen beginnt und dann leuchtet.


Auch jeder normale Elektroherd funktioniert so, nur dass er nicht unbedingt gleich glüht. Elektrischer Strom erzeugt also meistens auch Wärme.

Versuch:

Materialien:
  • 2 Flachbatterien 4,5 Volt
  • 3 Krokodilstrippen (Conrad-Elektronik)
  • 1 Bausch feine Stahlwolle (z.B. Typ "00"; etwa 5 cm Durchmesser, bekommt man im Haushaltswarengeschäft. Kein Putzschwamm! Dessen Eisenfäden sind zu dick.)
  • 1 feuerfeste Unterlage (Suppenteller)


Durchführung:

Schalte die beiden Batterien mit Hilfe der Krokodilstrippen in Reihe.


Lege den Stahlwolle-Bausch auf den Suppenteller. Nun schließe den schön aufgelockerten Stahlwolle-Bausch an die Batterien an und schließe damit den Stromkreis (In diesem Falle ein Kurzschluss).

Jetzt kannst Du beobachten, wie die einzelnen Fäden der Stahlwolle anfangen zu glühen und zu brennen.



Achtung!

Schmore bitte nichts damit an! Nach dem Versuch tauchst du am besten den ganzen Bausch ins Wasser, damit Euer Mülleimer nicht auch Feuer fängt, wie in der Geschichte oben! Packe nie die Stahlwolle zusammen mit den Batterien in die Bastelkiste!


Am besten, Du steckst die restliche Stahlwolle in eine Plastiktüte und lagerst sie irgendwo separat. Auch die Batterien solltest du separat lagern, damit sie nichts in deiner Bastelkiste anzünden oder kaputtschmoren.


 


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