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1.3.1 Elektrischer Strom

Erstellt ab Winter 2001

Wenn man den elektrischen Strom beschreiben möchte, so kann man das am einfachsten durch einen Vergleich machen:









Man vergleicht einfach den Strom mit Wasser. Wasser besteht ja aus vielen einzelnen, winzigen Wassertröpfchen, die sich dann etwa zu einer Pfütze zusammenballen. Wenn man das Wasser dann hochhebt und an ein Rohr anschließt, so fließt es durch dieses Rohr.












So ähnlich ist es mit dem elektrischen Strom. Die Wasserpfütze wäre dann eine elektrische Ladung, die aus vielen Elektronen besteht. Die Höhe des hochgehobenen Wassers wäre dann die Spannung. Die Elektronen-Ansammlung wird dann von der Spannung durch den Draht „gepumpt“.Die Elektronen „fließen“ dann also durch den Draht, und zwar umso schneller, je höher man das Wasser hebt, bzw. je höher man die Spannung macht.

Ein „Stromteilchen“ nennt man das Elektron. Es ist aufgeladen, und zwar negativ, mit minus also. In einer Batterie sind nun die vielen Elektronen am Minuspol angesammelt (weil dieser Pol wegen der Ladung zu minus wird). Der andere Pol der Batterie ist dagegen positiv, also mit plus aufgeladen, weil hier die Elektronen fehlen. Plus und minus ziehen sich an, also wollen die Elektronen von der Minusklemme gern in die Plusklemme wandern. Das können sie aber nur außerhalb der Batterie.

Du musst also zwei Drähte mit einer kleinen Glühlampe anschließen, damit die Elektronen von minus nach plus wandern können. Sobald Batterie, Drähte und Lampe zusammengeschaltet sind, ist der Stromkreis geschlossen. Der Strom fängt an zu fließen und lässt das Lämpchen leuchten. Die Elektronen wandern dann vom Minuspol durch den Draht und die Lampe zum Pluspol der Batterie. Man nennt das die physikalische Stromrichtung.

Aber Achtung!

In der Technik und bei Schaltplänen benutzt man die technische Stromrichtung, bei der der Strom genau andersherum fließt, nämlich von plus nach minus. Diese Stromrichtung wurde einmal so festgelegt und wird im Alltag auch immer so benutzt.

Für die allermeisten Betrachtungen fließt also der Strom von plus nach minus.


Versuch:


Material:
  • 1 Flachbatterie 4,5 Volt (gibt´s überall)
  • 1 Glühlämpchen 6 Volt vom Fahrrad oder einer Taschenlampe mit Schraubgewinde (gibt's im Fahrradladen oder beim Elektriker)
  • 1 Fassung für das Lämpchen (gibt´s beim Elektriker oder im Elektronik-Shop)
  • 2 dünne Drähte (Telefondrähte) etwa 20 cm lang (gibt´s beim Elektriker oder im Baumarkt)
  • 1 Seitenschneider oder Kombizange (gibt´s zuhause in der Werkzeugkiste oder im Baumarkt)








Mit der Zange entfernst Du vorsichtig die Plastik-Isolierung an beiden Enden der Drähte, so dass der Draht blank herausguckt. Nun schließt Du an jeden Pol der Lämpchenfassung einen Draht an. Dann nüdelst Du das Ende des einen Drahtes um den Minuspol der Batterie.
Wenn Du nun den anderen Draht an den Pluspol der Batterie hältst, wird das Lämpchen leuchten, denn Du hast den Stromkreis geschlossen. Nimmst Du den Draht von dem Pol weg, so hast Du den Stromkreis unterbrochen und das Lämpchen erlischt!
Das wäre das Gleiche, als wenn Du bei dem Wassermodell den Wasserhahn zudrehen würdest.




 

Hier ist noch einmal der Schaltplan für den einfachen Stromkreis zu sehen.



Die Batterien müssen separat gelagert werden, denn sie könnten sonst Bauteile beschädigen oder sogar Deine Bastelkiste „ankokeln“.





Wirf die Bauteile nicht weg, denn Du wirst sie noch für andere Versuche benötigen! Am besten, Du besorgst Dir eine Bastelkiste und tust alle Bauteile bis auf die Batterien dort hinein.



Viel Vergnügen mit einfachen Stromkreisen wünscht



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